Dart

Game on!

Spätestens seit der umfangreichen Berichterstattung des Senders sport1 über die Sportart Darts – und hier insbesondere über die im Dezember und Januar jährlich stattfindende Weltmeisterschaft – gewinnt der Dartsport immer mehr Anhänger auch in Deutschland. Da es vielen Zuschauern irgendwann auch in den Fingern juckt, möchten viele auch in den eigenen vier Wänden eine Dartscheibe hängen haben, um es den Profis nachzumachen und irgendwann auch einmal selbst „180!“ ausrufen zu können. In diesem Text werden Fragen für zukünftige Dartspieler beantwortet.

Was ist PDC Dart?

Bei der PDC handelt es sich um einen der beiden großen Verbände des Dartsports. In der Professional Darts Corporation konkurrieren die bekanntesten Spieler der Welt in zahlreichen Wettbewerbe um den ganzen Globus um Turniersiege. Die PDC organisiert die Turniere, schüttet die Preisgelder aus und bewirbt den Sport auf der ganzen Welt.

Was sollte man beim Kauf beachten?

Zunächst einmal sollte man sich für eine grundlegende Sache entscheiden: Möchte man mit Softdarts oder mit Steeldarts spielen? Der Unterschied steckt schon im Namen: Beim Steeldarts handelt es sich um schwerere Darts mit Metallspitze, während die Softdarts mit Plastikspitzen ausgestattet sind. In der PDC und somit auch den TV-Turnieren werfen die Spieler ausschließlich mit Steeldarts.

Viele neue Spieler sehen bei den Softdarts einen großen Vorteil: Da man hier auf elektronische Boards wirft, berechnet der im Board befindliche Computer automatisch die geworfenen Punkte sowie die Restpunktzahl. Wenn man hingegen Steeldarts wählt, muss man selbst die eigenen Punktezahlen ausrechnen, wobei es hier mittlerweile auch einige Apps gibt, die dies übernehmen.

Entscheidet man sich nun für eine Variante, gelten die folgenden Dinge:

  • günstig bedeutet nicht unbedingt gut
  • Anfänger benötigen nicht die teuersten Artikel
  • Markenartikel bieten eine längere Lebensdauer

Was benötigt ein Anfänger?

Grundsätzlich benötigt man für das Dartspiel genau zwei Komponenten: eine Scheibe und Pfeile. Das ist relativ einfach, doch um Dart richtig spielen zu können, benötigt man natürlich auch ausreichend Platz: die Abwurflinie sollte genau 2,37 Meter von der Scheibe sein und der Mittelpunkt des Dartboards, das sogenannte Bull’s Eye, sollte in einer Höhe von 1,73 Metern hängen. Eine ausführliche Erklärung ist in unserem Dart Abstand Beitrag zu finden.

Sinnvoll sind für Steeldart-Spieler auch weitere Zubehörteile: Ein sogenannter Catchring sorgt dafür, dass Pfeile, die das Ziel verfehlen, nicht in der Wand stecken bleiben. Und ein Teppich bzw. eine Oche-Matte auf dem Boden hilft, die genauen Maße, die für Darts benötigt werden, einzuhalten.

Wer Softdarts spielt, benötigt neben den Pfeilen und dem Board auf jeden Fall auch Ersatzspitzen, da diese häufiger abbrechen.

Was kostet ein Dart Rundum-sorglos-Paket?

Je nach Anbieter werden verschiedene Starter-Pakete angeboten, die den Einstieg in die Welt des Darts ebnen.Das muss auch nicht besonders teuer sein. Einschlägige Dart Anbieter wie beispielsweise mcdarts.de bieten Einsteigersets, bestehend aus Pfeilen und einem Board für bereits 40 Euro an. Möchte man auch noch weiteres Zubehör, sollte man mit Kosten von circa 80 Euro rechnen.

Beim Kauf sollte man beachten, dass man beim Dart bestimmte Zubehörteile wie Flights und Schäfte immer wieder nachkaufen muss, da diese bei häufigem Spiel kaputtgehen können.

Was sind die besten Modelle zur Zeit auf dem Markt?

Ein gutes Dartboard muss nicht sehr teuer sein. Als besonders robust erweisen sich die Boards, die aus Naturfasern bestehen. Diese haben den Vorteil, dass sich die Fasern nach dem Herausziehen wieder in ihre ursprüngliche Position zurückbewegen – es bleiben also keine unschönen Löcher im Board zurück.

Im Dart gibt es drei besonders bekannte Hersteller: Winmau, Bull’s und Unicorn. Das Winmau Blade IV erhält unter den Boards aktuell die besten Noten. Es ist sehr langlebig, die Drähte sind sehr dünn und es gibt nur wenige Abpraller der Pfeile vom Board. Dahinter werden ebenfalls das Bull’s Advantage Xtra sowie das Unicorn Eclipse Pro mit sehr guten Noten bedacht. Unicorn ist exklusiver Partner der PDC und daher auch für ein Anfänger eine geeignete Wahl.

Im Softdarts-Bereich werden Produkte wie das Karella CB 90, das Dartona CB40 Cabinett sowie der elektronische Dartautomat von Ultrasport mit guten Noten bewertet. Man sollte jedoch bedenken, dass gute elektronische Dartscheiben teurer sind als die Kollegen aus dem Steeldars-Bereich.

Was wird auf der Dartscheibe in der Regel gespielt?

Für Dart gibt es unzählige Spielvarianten, am gängigsten ist jedoch die Spielvariante X01. Hier muss man eine bestimmte Startzahl direkt auf 0 herunterspielen, wobei der letzte Dart in eines der Doppelfelder des Darboards versenkt werden muss. In Turnieren wird meist die Variante 501 gespielt; wer es also zuerst schafft, diese Punktzahl genau auf 0 zu bringen, hat ein Leg gewonnen.

Eine weitere beliebte Spielvariante ist das sogenannte Round The Clock, bei dem man nacheinander die Zahlen von 1 bis 20 in der richtigen Reihenfolge treffen muss.

Weitere Regeln sind zu finden in dem Beitrag Dartregeln.

Elektronische Dartboards bieten meist noch viele weitere Spielvarianten an.